Der Tag begann (leider) wieder mit dem typisch französischem Frühstück (Croissant + Marmelade). Zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht in Deutschland schon ein Pfund mittelalten Gauda eingepackt und ich habe nach rund zwei Stunden Fahrt ein gehaltvolleres Frühstück am Motorrad eingenommen.
Die Fahrt selber was schlicht und ergreifend der Hammer! Eigentlich ging es die ganze Zeit über Höhenzüge mit wahnsinniger Aussicht. Ein dauerndes Auf und Ab (wenn die Auswertung stimmt 14 Höhenkilometer hoch und 13,5 Höhenkilometer runter) und die Maschine kam praktisch nicht aus der Schräglage 🙂 . Mehr geht eigentlich nicht – nur das eine Gewitter hätte nicht zwingend sein müssen.
Das folgende Foto ist nur ein Versuch den Ausblick festzuhalten, aber wie immer nur ein Abklatsch der tatsächlichen Eindrücke
Zunächst war noch ein kurzer Schreck am Morgen, als mir das Navi bei einer Abfahrtzeit von circa 7:30 Uhr sagte, ich würde gegen 20:30 Uhr ankommen und ich schon befürchtet hatte, dass ich den Schluss der Fahrt mit einer schnelleren Strecke verbringen müsste. Mit einem Auto wäre die Vorhersage vermutlich realistische gewesen (und darauf bezog die sich vermutlich obwohl ich ein Motorradnavi habe). Die vielen Steigungen und Haarnadelkurven sind mit dem Motorrad einfach ein Spaßfaktor, mit dem Auto jedoch ein mühseliges Hindernis. Wie extrem das ist habe ich mal im Sauerland erfahren, als ich eine Strecke die ich am Tag zuvor mit dem Motorrad gefahren bin, mit dem Auto bewältigen musste. Somit wurde die Vorhersage des TomTom immer freundlicher und ich bin gegen 17:30 angekommen.
Pampa-spezifisch war das Tanken wieder ein Thema. In weiser Voraussicht habe ich jede Tankstelle, welche nach 150km verfügbar war genommen. Wieder nur reine Kartentankstellen – also ohne Luftdruck, Scheibenwasser oder ähnliches. Ich bin mal gespannt wie sich das in Spanien darstellt…
Statistik
Zurückgelegte Strecke: 596,4 km
Fahrzeit: 8:54 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 65 km/h


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