Auch heute bin ich wieder früh aufgestanden um die kühlen Stunden nutzen zu können. Da das Frühstück erst um 9 Uhr beginnen sollte, hatte ich schon an Vorabend bezahlt. Hier wurde mir neben den Magdalenas (die ich mir aus so nehmen konnte) ohnehin nur Toast mit Orangenmarmelade „versprochen“.

Also ohne großen Frühstück los. In einer Bäckerei habe ich mir gegen halb neun ein leckeres frisches Brot und eine kalte Flasche Wasser gekauft. Zusammen mit meinem Käse und einem Ei war das ein perfektes Frühstück.

P1000855

Und das in einer herrlichen Umgebung. In der Sonne war das auch bei einer Außentemperatur von nur 17°C sehr angenehm.P1000857

Tja – ich hatte zwischendurch überlegt, ob es wirklich so eine gute Idee war, so früh loszufahren. Als es in ein Tal ging wurde es zu meiner Überraschung nochmal rasch kälter und das Thermometer blieb bei 12°C stehen. Aber ab 10 Uhr stieg das Thermometer stetig an und zum Zeitpunkt der Aufnahme des folgenden Bildes war es bereits satt über 20°C – auch wenn es sich hier um ein Wintersportgebiet handelt, was man auch an den roten Stangen der Fahrbahnbegrenzung erkennen kann (Anklicken zeigt das Bild in groß).P1000858

Die Strecke war wieder die Wucht: Ohne Ende Kurven und Straßen mit unterschiedlichsten Belägen und Größen. Insbesondere die Montañas Ibericos waren genial. Da ich diesmal mehr am östlichen Rand gefahren bin aber nicht ganz so brutal wie auf der Hinfahrt.P1000859

Bin ich etwas schon aus Spanien raus? Nein Andorra – Sierra de Arcos ist nur ein Teil des Hochgebirges in Nordspanien. Nicht zu verwechseln mit dem Zwergstaat Andorra, den ich morgen durchqueren werde.

Von da aus ging es weiter über die Hochplateaus der Tafelberge im Norden. Mit Abfahrt in das Tal wurde nun die Temperatur mit bis zu 38°C langsam ungemütlich. Mit abgelegten Handschuhen habe ich aber auch die restlichen 30 km bis nach Balaguer bestritten und sehe mich da zweisprachigen Schildern (Castellan und Catalan) gegenüber.

Mein Anfangsverdacht, dass die Rezeptionistin kein Castellan sprechen möchte hat sich aber aufgelöst. Darauf (vorsichtig) angesprochen, dass Sie wohl nicht gerne Castellan spricht, hat sie gelacht und mir gesagt, dass Sie Rumänin ist und sie das auch perfekt kann, aber sie dachte, dass es für mich vielleicht leichter ist. Ich glaube aber, dass Sie auch Englisch gerne praktizieren will, da sie mir erzählte, dass das Ihrem Sprachraum ferner und für sie schwerer ist.

Als Tagesabschluss fahre ich nachher noch nach Balaguer herunter und esse etwas. Inzwischen in mein Magen auch auf die Abendessenszeiten hier in Spanien eingestellt. Mal sehen wie lange es nach der Rückkehr dauert bis ich wieder schon um 18 Uhr zu Abend essen möchte 🙂

Statistik

Zurückgelegte Strecke: 525,4 km

Fahrzeit: 7:11 h

Durchschnittsgeschwindigkeit 72 km/h


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert