Ursprünglich sollte es bereits am Mittwoch losgehen. Da für Mittwoch Vormittag aber eine Unwetterwarnung vorlag wurde der Flug nach Teneriffa storniert. Allerdings muss man im nachhinein feststellen, dass das Wetter tatsächlich völlig unproblematisch war. Selbst als es am Nachmittag zu einem Eisregen kam, war dies zwar als Fußgänger gefährtlich, aber beim Vorabendcheckin ging es vergleichsweise unproblematisch zum Flughafen.

Heute war die Situation eine andere. Schon am Morgen begann das Schneechaos

Über die Autobahn ging es mit 60 km/h, wobei ich wohl Glück gehabt habe, dass ich überhaupt durchkam, da auf der A5 die Autobahn anscheinend bis zu 2 Tage gesperrt war! Entsprechend fielen auch die meisten Flüge am Morgen aus.

Zum Glück war mein Flug nach Teneriffa einer der wenigen Flüge die starteten. Entsprechend entspannt war insgesamt die Situation an der Sicherheitskontrolle. Ich hatte mir ohnehin einen kostenlosen Slot beim FRA SmartWay gebucht, aber die durchaus positive Erfahrung war jetzt angesichts des ohnehin geringen Verkehrs nicht unbedingt repräsentativ. Aber auch die Besatzungen waren davon betroffen. Ein Pilot meiner Maschine hatte wegen des Wetters keine Möglichkeit zum Flughafen zu kommen und musste noch ersetzt werden, was einen Großteil der Vespätung des Fluges verursachte.

Ein weiterer Punkt war die Vereisung. Es ist schon schräg, wenn man beim Einsteigen Eiszapfen von den Tragflächen hängen sieht und aus dem Flieger selber kaum noch die anderen Flugzeuge die direkt nebenan vorbeirollen sehen kann.

Entsprechend mussten wir vor dem Start noch zum Enteisen.

Ich war letztendlich erstaunt und heilfroh, dass wir dennoch gestartet sind. Durch den Wind dauerte der Flug allerdings auch noch etwas länger und somit kamen wir mit 2,5 Stunden Verpätung an – ABER ich kam zwar mit insgesamt über einen Tag Verspätung aber dennoch rechtzeitig an.

Am Flughafen sah ich direkt wie ein Flughafenmitarbeiter einem Mitarbeiter der Guardia Civil Fiscal mein Gun- und Munition-Case in die Hand drückte.

Gun Case statt Beauty Case

Mein mit einem Lächeln verbundenen „Hey, tiene mi arma“ führte gleich zu einem Scherz und hat vermutlich auch die folgende formale Einfuhr erleichtert. Das Ganze war jedenfalls schneller abgehandelt als mein Koffer benötigt hat. Danach noch auf Grund des virtuellen CheckIns bei Sixt an den Schlangen bei den Autoverleihern vorbei und nach einem Einkauf beim Mercadona und einem kleinen selbst gekochten Abendessen in die Falle…


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