Im Vergleich zu dem eigentlichen Hauptmatch ging es „erst“ um 8:30 mit einem gemeinsamen Frühstück los. Da Wochentags war der Verkehr allerdings noch vergleichsweise stark. Viele bekannte Gesichter und ein großes Hallo starteten so den Tag. Allerdings gab es doch (für mich) eine wesentliche Änderung gegenüber dem letzten Jahr. Dort gab es zum Prematch dezidierte ROs, welche erst bei dem eigentlichen Hauptmatch mitgeschossen haben. Dieses Jahr fehlten diese. Wie ich nachher erfahren (und auch in den Folgetagen gespürt) habe, kamen viele Krankheiten und sogar Todesfälle (im Umfeld der ROs) dazwischen und führten zu einem spürbaren RO-Mangel. Somit war ich nicht nur der einzige ausländische RO mit Spanischkenntnissen und wurde somit in die gemischte Englisch-Spanisch Squad eingeteilt mit Auftrag das Briefing zu übernehmen (im Zweifel zweisprachig) und habe auch noch getimed und gescort.

Dabei fiel es mir gerade zu Anfang dann doch schwer mich zu konzentrieren, was sich auch in den Ergebnissen sehr stark widerspiegelte. Trotzdem hat es Malvina geschafft aus der Aufnahme der ersten Stage etwas Dynamik zu zaubern
Weiter unten die Stage aus der eigenen Perspektive, wo dann doch deutlich wird, dass das ziemlich versiebt war…
Das Match hat überaus viele bewegliche Ziele. Darunter einige die nach dem Auslösen durch einen Popper nur für sehr kurze Zeit richtig sichtbar wurden.
Leider habe ich auch wegen des Hin und Hers nur einen Teil der 14 Stages aufgenommen. Insbesondere bei einer Stage bedaure ich das sehr: Ein Schuss von mir ging durch das Moosgummi und einen Reifenstapel direkt in eine Sprayfarbdose. Das gab eine riesige gelbe Wolke und obwohl das rund fünf Meter entfernt und hinter einem Reifenstapel passierte, hat sich die Farbe auf meine Kleidung und meine Waffe samt Optik gelegt. Ich habe die Stage natürlich sofort weiter und zu Ende beschossen, aber habe einen Reshoot bekommen, welchen ich jedoch erst nach Reinigung der Optik wahrgenommen habe.


Auch wenn ich von den Schießergebnissen her nicht zufrieden war: Insgesamt war es (obwohl wirklich anstrengend) ein aufregender und toller Tag.
Im Folgenden einige Videos aus der Eigenperspektive
0 Kommentare