In doch teilweise recht dichtem Verkehr ging es zur olympischen Schießvereinigung auf Teneriffa Fitot (s.u.). Dort haben die PreMatch-Teilnehmer und die Helfer für das Prematch zunächst um 8 Uhr gemeinsam gefrühstückt. Danach wurde es schnell deutlich, dass, obwohl es sich um ein Level 3 Match handelt, es alles entspannter zugeht als auf den deutschen Matches. Eigentlich sollte um 9 Uhr der erste Schuß fallen, aber da wurden zunächst die Squads (Gruppe) eingeteilt. Als einer der ganz wenigen ausländischen Range Officer (ROs), der auch zumindest ein wenig Spanisch spricht, kam ich in eine Squad, die ansonsten nur aus Spanier bestand.

Das Match hat mir Spaß gemacht, auch wenn ich wohl recht abgeschlagen sein dürfte, da ich insbesondere zu Anfang einige Stages versiebt habe. Eine von diesen Stages wurde sogar auf Video festgehalten.

Das Wetter war durchwachsen, was allerdings wohl Tradition hat, dass pünktlich zu großen Matches das Wetter schlechter wird. Auch ist die Gegend dort wohl eine der von Teneriffa, bei der das Wetter allgemein schwieriger ist. Einer meiner Squadkollegen nannte sie das Mordor von Teneriffa. Aber insgesamt dennoch eine andere Welt als Deutschland.

Abends haben dann alle Teilnehmer des Prematches und die Helfer gemeinsam an einer langen Tafel gegessen und so den Tag ausklingen lassen. Es gab klassische kanarische Gerichte, die in jeweils mehreren großen Schüsseln in die Mitte der Tafel gestellt wurde und von denen sich jeder etwas nehmen konnte: Zur Vorspeise (natürlich mit Baguette) einen kanarischen Kichererbseneintopf mit Chorizo und Speck und zur Hauptspeise Rippchen mit Kartoffeln, Mais und grüner Mojo.


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert